Lesekompetenz in Österreich
PIRLS 2011
Die PIRLS-Studie (Progress in International Reading Literacy Study) geht der Frage nach, wie gut die SchülerInnen in der 4. Schulstufe bereits sinnerfassend lesen können. Die unabhängige Bildungsforschungsgemeinschaft IEA (International Association of the Evaluation of Educational Achievement) erfasst die Lesekompetenz im Rahmen einer internationalen Studie, um diese zwischen den Ländern vergleichen zu können und um Anhaltspunkte für die Bildungssysteme zu bieten.
Die Lese- und Lernkompetenz am Ende der Pflichtschulzeit
TIMSS 2011
TIMSS (Trends in International Mathematics and Science Study) testet im Abstand von vier Jahren die Mathematik- und Naturwissenschaftskompetenz von Schüler/innen in der 4. und 8. Schulstufe. Österreich beteiligt sich ausschließlich an der Erhebung der 4. Schulstufe.
Die Lesestudie PIRLS bildet gemeinsam mit der TIMSS in Österreich das IEA-Grundschulmonitoring bei den 10-Jährigen. Die Studien ergänzen so ideal das OECD-Programm PISA, das die Lese-, Mathematik- und Naturwissenschaftskompetenz bei 15-/16-Jährigen am Ende der Pflichtschulzeit testet.
PISA 2012
PISA (Programme for International Student Assessment/Programm zur internationalen Schülerbewertung) erfasst regelmäßig die Grundkompetenzen von 15-/16-jährigen SchülerInnen im internationalen Vergleich. Durchgeführt wird das Bildungsforschungsprogramm von der OECD.
Eine zentrale Fragestellung der PISA-Studie lautet, wie gut es den unterschiedlichen Schulsystemen in den Mitgliedsländern gelingt, die SchülerInnen auf die Herausforderungen der Zukunft und das „lebenslange Lernen“ vorzubereiten. Dazu werden die Kompetenzen in drei zentralen Bereichen gemessen: Lesen, Mathematik und Naturwissenschaft.
Studien zum Thema Vorlesen im Kinderalltag
Die Studie der Stiftung Lesen (in Kooperation mit der Deutschen Bahn und der Wochenzeitung DIE ZEIT) beantwortet Fragen, ob Vorlesen im Kinderalltag stattfindet, ob der Bildungsgrad und das Einkommen dabei eine Rolle spielen und wer zum Beispiel vorliest.



